Zwei Teilnehmer der „Karawane zur Verteidigung der Menschlichkeit“ aus Göttingen an türkisch-syrischer Grenze festgenommen
Zwei Personen aus Göttingen sind an der türkisch-syrischen Grenze festgenommen worden. Sie waren Teil der sogenannten „Karawane zur Verteidigung der Menschlichkeit“ und wollten in die syrische Stadt Kobanê reisen. Das geht aus einer Pressemitteilung von Woman Defend Rojava, dem Netzwerk gegen Femizide und Defend Kurdistan hervor. Demnach ist die türkische Polizei am Freitagabend in der Grenzstadt Suruç eingeschritten und hat mehrere Teilnehmer*innen der Karawane festgenommen. Darunter auch Friederike Spieß vom Göttinger Netzwerk gegen Feminizide und Nico Ehrenberger von der Initiative für eine Städtepartnerschaft mit einer westkurdischen Stadt. Die Karawane besteht aus Aktivist*innen, Journalist*innen und Künstler*innen aus ganz Europa. Sie wollen auf die angespannte humanitäre Lage und den Angriff auf Frauenrechte sowie demokratische Werte in Nord- und Ostsyrien aufmerksam machen und fordern die Öffnung eines humanitären Korridors nach Kobanê.