Geschrieben von Carolin Zarske
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Mitglieder des Göttinger Stadtrats fordern die Sparkasse Göttingen auf, die Kündigung des Kontos der „Roten Hilfe e. V.“ zurückzunehmen. PARTEI und Volt-Ratsgruppe, Bündnis 90/DIE GRÜNEN-Ratsfraktion, GöLinke – Ratsfraktion, USE-Ratsgruppe und Ratsherr Dr. Welter-Schultes im Rat der Stadt Göttingen missbilligen das Vorgehen der Sparkasse und bitten Oberbürgermeisterin Petra Broistedt, sich als Vorsitzende des Verwaltungsrats aktiv für eine Rücknahme einzusetzen. Dies soll in der Stadtratssitzung am 13. Februar weiter diskutiert werden. Die Sparkasse hatte das Konto im Dezember 2025 gekündigt. Begründet wurde das unter anderem mit der Einstufung der Gruppe „Antifa Ost“ als terroristische Organisation durch Donald Trump sowie mit der Beobachtung der Roten Hilfe durch den Verfassungsschutz. Das Göttinger Landgericht erklärte diese Gründe in einem Eilverfahren im Januar jedoch für rechtlich nicht haltbar. Maßgeblich seien deutsches und europäisches Recht, nicht Einschätzungen eines Drittstaates.