Geschrieben von Nico Mader
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Bei der angekündigten außerordentlichen Kreistagssitzung zu den Vorwürfen gegenüber Landrat Marcel Riethig gehe es noch nicht um eine mögliche Abwahl. Das teilten mehrere Vertreter aus unterschiedlichen Parteien dem StadtRadio auf Anfrage mit. Stattdessen gehe es bei dieser Sitzung darum, die Kreistagsmitglieder und Mitgliederinnen angemessen zu informieren und Ihnen die Möglichkeit zu geben, Rückfragen zu stellen sowie auch Herrn Riethig eine persönliche Stellungnahme zu ermöglichen. Eine mögliche Abwahl stünde dann in Folge der Sitzung an. Das ergänzte der Fraktionsvorsitzende der Kreis-CDU Andreas Körner gegenüber unserer Redaktion. Die FDP forderte in einem Antrag zu dieser Sitzung die Vorlage von allen relevanten Vorwürfen und Kenntnis um den Informationsstand im Innenministerium. Dort ist die Kommunalaufsicht die zuständige Behörde, um die Vorwürfe zu prüfen. Marcel Riethig hat in einer Stellungnahme mitgeteilt, dass er ein fordernder Chef sei, sich zugleich aber nichts vorwerfen können. In Teilen der Kreisverwaltung hatte es zuvor unter anderem Kritik an seiner Führungsweise gegeben. Die Beschwerdeführer vermuten rechtliche Verstöße. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die außerordentliche Sitzung des Kreistags ist für nächsten Donnerstag angekündigt.