Geschrieben von Lasse Dreyer
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Das Förderprogramm zukunft.niedersachsen stellt der Universitätsmedizin Göttingen eine Millionen Euro zur Behandlung des Noonan-Syndroms zur Verfügung. Ziel ist es, zugeschnittene Therapien für herzkranke Kinder zu entwickeln. Das Noonan-Syndrom ist eine angeborene genetische Entwicklungsstörung. Sie betrifft gleich mehrere Organe, angeborene Herzfehler sind ein typisches Merkmal des Syndroms. Die Behandlungsmöglichkeiten sind derzeit jedoch nur symptomatisch. Der neue gentherapeutische Ansatz nutzt nun Zellen aus Blut- oder Hautproben, um diese im Labor in pluripotente Stammzellen umzuwandeln. Diese Stammzellen sind in der Lage sich in nahezu jeden Zelltyp des Körpers zu entwickeln. Dadurch soll man mit körpereigenen Zellen eine realitätsnahe Nachbildung des Herzens ermöglichen können.