Die CDU-Fraktion im Göttinger Kreistag sieht auch nach der gestrigen Sitzung weiterhin einen „tiefen Vertrauensverlust in der Kreisverwaltung“. Das schreibt sie am Abend in einer Pressemitteilung. Der Kreistag tagte gestern nicht-öffentlich, um über die Vorwürfe gegen Landrat Marcel Riethig zu sprechen. Anwesend waren neben den Abgeordneten und Riethig auch die drei Dezernent*innen. Die anderen Führungskräfte, die den Brandbrief unterschrieben haben, wurden der Mitteilung zufolge nicht in den Sitzungssaal hereingelassen. Damit sei den Abgeordneten eine wichtige Informationsmöglichkeit genommen worden, so die CDU weiter. Insgesamt bestätige sich für sie der Eindruck eines „weitreichenden Vertrauensverlustes“ und einer „erheblichen Beeinträchtigung des Dienstbetriebs“ innerhalb der Verwaltung. Die CDU fordert weiterhin eine baldige öffentliche Sitzung des Kreistages, bei der weiter beraten und über Anträge abgestimmt werden kann. Diese sei von der Fraktion bereits beantragt.
Hinweis: Da die Sitzung nicht-öffentlich war, liegen uns keine Informationen über die besprochenen Inhalte vor. Die Abgeordneten dürfen über die Sitzung nicht öffentlich sprechen.