Friedländer fordern Lösung: Für die Behelfsbrücke bei Niedernjesa soll nicht Mitte April Schluss sein
Die Positionen rund um die Behelfsbrücke bei Niedernjesa verhärten sich. Im Laufe der Woche hatte der Landkreis Göttingen die Zusagen des suspendierten Landrats Marcel Riethig zurück genommen. Nun wenden sich die Parteien des Gemeinderates in Friedland in zwei Schreiben an Landkreis, Straßenbaubehörde, Ministerium sowie Ministerpräsident Olaf Lies. In diesen Erklärungen fordern sie den Stopp des geplanten Rückbaus und den Erhalt der Fuß- und Radwegbrücke. Speziell für Kinder sei sie auf dem Weg zur Schule wichtig. Unterzeichnet sind die Erklärungen von Vertretern der CDU, der Grünen, der WählerGemeinschaft Friedland und der SPD. Unterstützung erhalten die Friedländer Parteien unter anderem von Kreistagsmitglied Bärbel Diebel-Geries (SPD). In einer Mitteilung an den niedersächsischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne schreibt sie, dass das Land für Politikverdrossenheit sorge, wenn Lösungen von formaler Seite verhindert werden.