Thomas Oppermann mischt sich in Debatte um Göttinger-Sieben-Denkmal ein
Der Göttinger SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann mischt sich in die Debatte um die Spende für das Denkmal der Göttinger Sieben ein. Oppermann kritisiert seinen CDU-Kollegen Fritz Güntzler, der wiederholt monierte, dass das Denkmal rechtlich fragwürdig wäre, da die Namen der Spender zum größten Teil unbekannt sind. Oppermann wörtlich: „Göttingen ist doch nicht in der Situation, dass milliardenschwere Sponsoren Schlange stehen, die mit Großspenden Einfluss auf die Entscheidungen der Stadt nehmen wollen. Es ist doch genau umgekehrt.“ Der SPD-Bundestagsabgeordnete weiter: „Wenn jetzt Privatpersonen die Initiative übernehmen, verdient das Respekt, auch wenn man über die künstlerische Qualität immer streiten kann.“ Das umstrittene Denkmal der Künstlerin Christiane Möbus wurde vor etwa einem Monat eingeweiht. Fritz Güntzler hatte die Niedersächsische Kommunalaufsicht aufgefordert, die Rechtmäßigkeit der Finanzierung zu überprüfen. Diese stellte allerdings keinen Verstöße gegen kommunalrechtliche Vorschriften fest.