Geschrieben von Frank Dullweber
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Die Stadt Göttingen will die Wallpromenade nachhaltig verschönern. Was mancher Spaziergänger im Augenblick als Kahlschlag erlebe, sei eine notwendige Maßnahme gegen die so genannte „Naturverjüngung“, so die Verwaltung. Vorgesehen ist der Beschnitt von Jungbäumen, die den traditionellen Strauchbestand des Walls überwuchern, beschatten und verdrängen. So soll sich die Wallböschung zu einer Fläche mit freien Durchblicken und überwiegend abwechslungsreichen Strauchflächen entwickeln. „Haben sich die Sträucher erst einmal etabliert, wird sich die Keimung der Baumsamen verringern und wir können die Pflegemaßnahmen anpassen“, erklärt Michael Menzel, Leiter des Fachdienstes Grünflächen. Mit den Arbeiten befolgen die städtischen Mitarbeiter einen dreiteiligen Pflegeplan. Im letzten Jahr wurde bereits der Abschnitt zwischen Geismar Tor und Theaterwall beschnitten. Nachdem jetzt der Wallbereich gegenüber dem Göttinger Bahnhof bis zum Groner Tor an der Reihe ist, wird in den Wintermonaten die Fläche zwischen Groner und Geismar Tor bearbeitet. Nach den ersten drei Jahren sollen die Pflegemaßnahmen kontinuierlich und nach Bedarf wiederholt werden.