Niedersächsisches Forstamt Lauterberg hat Jagd auf Reh-, Rot- und Schwarzwild beendet
Das Niedersächsische Forstamt Lauterberg hat die Jagd auf Reh-, Rot- und Schwarzwild beendet. Für diese Wildarten gilt seit dem 1. Februar die Schonzeit. Laut Auskunft des Forstamtes Lauterberg wurden 303 Stück Schwarzwild erlegt. 2014 waren es 176. Rund um den Ort Wieda seien insgesamt 75 Wildschweine erlegt worden, bei Zorge weitere 53 Tiere, so die Bilanz des Forstamtes. Wieda war im vergangenen Jahr wiederholt von Wildschweinen aufgesucht worden. Die Tiere hätten in einigen Gärten und auf Grundstücken Nahrung gesucht und dabei Schäden angerichtet, so das Forstamt. Auch an anderen Orten im Südharz seien Schäden durch Sauen aufgetreten. Besonders im Winter appellieren die Forstleute an Grundstücksbesitzer, die in Waldnähe wohnen, Wildtiere generell nicht zu füttern. Auch strenge Wintertage mit hoher Schneelage und tiefen Frosttemperaturen sollten Anwohner nicht zum Anlass nehmen, um Küchenabfälle, Obst oder Tierfutter auszulegen. Wildschweine seien sehr lernfähige Tiere, die in geschützter Ortsrandlage solches Futter suchen, das der Wald und die freie Natur nicht bieten. Da auf den bebauten Grundstücken in Ortslage die Jagd verboten ist, sind Wildschweine in Gärten und Wiesen vor der Bejagung sicher.
Wildschwein im Wald (Bild: Niedersächsische Landesforsten)