Geschrieben von Jeanine Rudat
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Der Finanz- und Personalausschuss des Landkreises Northeim hat gestern einstimmig empfohlen, für den Breitbandausbau rund 10,6 Millionen Euro im Kreishaushalt zur Verfügung zu stellen und zwischen dem Landkreis und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden Verträge zur Finanzierung des Breitbandausbaus abzuschließen. Die Entscheidung darüber soll der Kreistag in seiner Sitzung am 12. Februar treffen. Die Mittel sollen dazu eingesetzt werden, um einem Telekommunikationsanbieter über einen einmaligen Zuschuss den Anreiz zu geben, auch die Bereiche im Landkreis mit Breitband zu versorgen, die diese aus wirtschaftlichen Gründen andernfalls nicht ausbauen würden. Der Landkreis hatte im Dezember abgefragt, ob und zu welchen Bedingungen Unternehmen bereit sind, die weißen Flecken mit einer Breitbandversorgung auszubauen. Ein Angebot sei besonders interessant, so der Erste Kreisrat Hartmut Heuer. Dieses sieht vor, innerhalb eines Jahres in den weißen Flecken 98 Prozent der Gebäude mit einer Breitbandversorgung von mindestens 50 MBit/s zu versorgen. Die Finanzierung soll von Bund und Land erfolgen, 500.000 Euro soll von den Städten, Gemeinden und dem Landkreis Northeim aufgebracht werden. Wer den Zuschlag zum Breitbandausbau erhält, soll im Frühjahr feststehen.