Geschrieben von Jeanine Rudat
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Das Göttinger Projekt „Alarmliste“ verurteilt den Angriff auf die Flüchtlingsunterkunft in Hardegsen. Gestern haben sich 150 Menschen in Göttingen versammelt, um auf den Vorfall aufmerksam zu machen. Sprecherin Jutta Lierbach dazu wörtlich: „Wir müssen uns unserer Verantwortung bewusst sein, dass so etwas nicht einfach geschehen darf. Wir müssen uns dagegen auflehnen und auch in kleinen Städten Menschen solidarisch unterstützen.“ Das Projekt „Alarmliste“ hat sich zum Ziel gesetzt rassistischen Angriffen entgegenzutreten und diese nicht unkommentiert zu lassen. Mit Hilfe eines SMS-Verteilers und eines Blogs sollen schnellstmöglich viele Menschen mobilisiert werden, die sich gegen Rassismus stellen. Am Samstag hatten bislang unbekannte Täter gegen 2 Uhr nachts in der Langen Straße in Hardegsen mehrere Spuckies an ein Wohnhaus geklebt und dann mit einem unbekannten Gegenstand im Hochparterre ein Fenster eingeschlagen. In dem Haus wohnen sechs Flüchtlinge aus Afghanistan im Alter von 19 bis 26 Jahren. Die Polizei sucht noch nach den Tätern.