CDU/FDP-Gruppe fordert von der Stadt Spenden nicht mehr anonym anzunehmen
Die CDU/FDP-Gruppe hat in einem Antrag an den Rat der Stadt Göttingen gefordert, Spenden nicht mehr anonym anzunehmen. Als Beispiel führen sie das Denkmal der Göttinger Sieben auf dem Bahnhofsvorplatz an. „Was bei dem ´Sockel statt Denkmal´ für die Göttinger Sieben schief gehen konnte, ging auch gründlich daneben. Die großzügige Spende war angekündigt worden unter der Voraussetzung, dass sich in Rat und Bevölkerung für das Projekt breite Zustimmung abzeichne“, so die Politiker. Diese habe es aber nicht gegeben. Da hätte es vielleicht geholfen, wenn es bereits im Vorfeld zu einem kritischen Dialog zwischen Spenderkreis und Bürgerschaft gekommen wäre – aber genau dem habe offensichtlich die Mehrzahl der Spender aus dem Wege gehen wollen, so die Abgeordneten. Sie wollen jetzt per Ratsbeschluss versuchen, den anonymisierten Umwegfinanzierungen über eine Stiftung künftig die Grundlage zu entziehen. Die Ratssitzung beginnt am Freitag um 16 Uhr im Neuen Rathaus in Göttingen.