MIT und Uni Göttingen forschen gemeinsam an chemischen Stoffen für die Materialwirtschaft
Das amerikanische Massachusetts Institute of Technology, kurz MIT, fördert aus Mitteln des MIT-Germany Seed Fund ein Forschungsvorhaben an der Universität Göttingen. Im Rahmen des bis Sommer 2017 laufenden Projekts „Experimental Charge Density of Novel Inorganic Aromatic Ions and Related Compounds“ wollen die Wissenschaftler eine in Göttingen entwickelte Analysemethode der chemischen Bindung am MIT implementieren und auf neue chemische Stoffe aus den USA anwenden. Unterstützt wird die Zusammenarbeit durch den Göttinger Chemiker Dietmar Stalke vom Institut für Anorganische Chemie. Grundlage der Analysemethode ist die Röntgenbeugung an Einkristallen. Die Erkenntnisse sind besonders im Rahmen materialwissenschaftlicher Fragestellungen wichtig. Mit dem Germany Seed Fund fördert das MIT aktuelle Forschungsthemen, die gemeinsam von MIT-Mitgliedern und deutschen Kooperationspartnern in bestimmten Schwerpunktbereichen, darunter die Materialforschung, untersucht werden. Gefördert wird besonders die Integration von Studierenden in die gemeinsamen Projekte. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt den MIT-Germany Seed Fund.
Dr. Peter Müller vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) (Bild: Uni Göttingen)
Prof. Dr. Dietmar Stalke (Uni Göttingen) (Bild: Uni Göttingen)