Lütgenrode: Rund 90 Interessierte sprachen über zukünftige Projekte im Harzweserland
Gestern haben sich in Lütgenrode rund 90 Interessierte getroffen, um über zukünftige Projekte im Harzweserland zu sprechen. Diese werden bis 2020 mit 2,8 Millionen Euro gefördert. Der Landkreis Northeim hatte sich 2015 unter der Bezeichnung „Harzweserland“ erfolgreich um die Förderung aus LEADER-Mitteln beworben. Dabei handelt es sich um Fördermittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfond, mit denen Projekte für die Entwicklung des Ländlichen Raums gefördert werden. Um die Koordinierung und Beratung potenzieller Projekte kümmern sich zwei Regionalmanager. Einer von ihnen ist Christoph Lahner. Über die Arbeit von ihm und seiner Kollegin Annette Muhs sagt er: „Wir sichten die Projekte und helfen den Projektträgern dann natürlich, dieses Projekt dann auch durchzubringen, und wir müssen natürlich gucken, ob es nach der LEADER-Strategie überhaupt förderfähig ist. Und wenn wir das bejahen können, dann werden wir das mit der LAG diskutieren. Und wir selektieren nicht, wir helfen auch Projektanträgern, wenn wir feststellen, dass es über LEADER nicht förderfähig ist, dass wir dann eben andere Fördertöpfe abzapfen.“ Die LAG, also die „Lokale Aktionsgruppe“ ist ein Gremium aus 33 stimmberechtigten und neun beratenden Mitgliedern aus lokaler Wirtschaft und Vereinen. Sie entscheidet über die Projektideen aus den vier Handlungsfeldern: „Hier sind wir gut versorgt“, „Hier ist immer was los!“, „Hier leben wir nachhaltig!“ und „Hier haben wir Zukunft!“. Dreimal im Jahr wird die Lokale Aktionsgruppe tagen. Die erste Sitzung ist bereits für Mitte April geplant, Ideen dafür können bis Mitte März eingereicht werden.
Zuhörer der Auftaktveranstaltung in Lütgenrode gestern und die "Regionalmanager" Annette Muhs und Christoph Lahner (Bild: Landkreis Northeim)