Geschrieben von Mathilde Lemesle
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Seit gestern tagen 360 Tropenökologen aus mehr als 50 Ländern in Göttingen. Sie treffen sich zur ersten „European Conference of Tropical Ecology“. Dabei stehen die Tropenregionen im Fokus mit dem Schwerpunkt des Spannungsfeldes zwischen Ökologie, Biodiversität und Landnutzung. Diese Regionen beherbergen die artenreichsten und komplexesten Ökosysteme der Erde. Wegen des Eingreifens der Menschen seien diese immer stärker bedroht. In Göttingen wird Tropenforschung am Deutschen Primatenzentrum und an mehreren Fakultäten der Universität betrieben. „International renommierte Wissenschaftler werden das Spannungsfeld und die Grundproblematik aus verschiedenen Perspektiven darstellen und mit ihren Vorträgen wichtige Anstöße für weitere Forschungen geben“, so Eckhard W. Heymann, Wissenschaftler am Deutschen Primatenzentrum und einer der Organisatoren der Tagung. Diese soll es Forschern aus diesem Gebiet ermöglichen, sich stärker miteinander zu vernetzen. Heute Abend findet außerdem ein öffentlicher Vortrag statt.