Geschrieben von Mathilde Lemesle
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Die Jusos im Stadtverband und im Unterbezirk Göttingen haben am Samstag ihren jeweiligen Vorstände im Rahmen einer gemeinsamen Konferenz bestimmt. Die Mitglieder wählten zum dritten Mal Silke Hansmann zur Vorsitzenden des Unterbezirks. Zum Unterbezirksvorstand gehören Joris Sprengeler, Korbinian Holder, Larissa Freudenberger und Nils Gehrke. Der Vorstand des Stadtverbands setzt sich nun zusammen aus Aljoscha Dalkner, Annemarie Schoß, Fabian Chlumsky-Harttmann, Henrik Buschmann und Janice Sattler. Die Schwerpunkte der Jusos in der Region sind in diesem Jahr die bevorstehenden Kommunalwahlen. Darüber hinaus werden passend zur Kreisfusion auch die Unterbezirke Osterode und Göttingen fusionieren. „Nach der Kreisfusion ist es unserer Aufgabe, konstruktiv zusammenzuarbeiten und Synergieeffekte zu nutzen. Auch für uns Jusos ist dies eine Herausforderung, die wir gerne annehmen“, erklärt die Juso-Unterbezirksvorsitzende Silke Hansmann. Auf der Konferenz sprachen sich die Mitglieder gegen die Asylrechtsverschärfungen, gegen Rechtsextremismus, für die Unterstützung des besetzten Hauses in der Oberen Masch 10, für einen Beitritt zum Stadtjugendring und für den Ausbau des Freifunknetzes aus. „Ich bin überzeugt, dass auch die kommende Amtsperiode der Jusos Göttingen geprägt sein wird von progressiver, linker Politik. Hier sehen wir auch die SPD in der Pflicht und begreifen uns als linkes Korrektiv unserer Mutterpartei. Wir werden uns nicht mehr mit Lippenbekenntnissen zum Beispiel im Bereich Asylpolitik zufriedengeben.“, so Hansmann.