Göttingen: Die Linke möchte mit Kreis-Antrag Zwangsarbeiterausstellung dauerhaft erhalten
Die Fraktion Die Linke möchte mit einem Antrag zur nächsten Sitzung des Göttinger Kreistages die Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit in Südniedersachsen 1939-1945“ dauerhaft erhalten. Derzeit ist sie in der BBS II in Göttingen zu sehen. Benötigt werde, laut der Linke, ein Personalkostenzuschuss von 20.000 Euro jährlich für das von den Geschichtswerkstätten Duderstadt und Göttingen getragene Projekt, damit sichergestellt werden kann, dass eine kontinuierliche inhaltliche Betreuung langfristig gewährleistet ist. Eckhard Fascher, Fraktionsvorsitzender der Linken im Kreistag wörtlich: „Um die Ausstellung dauerhaft abzusichern, bedarf es einer hauptamtlichen Kraft. Die Geschichtswerkstätten können diese anspruchsvolle Arbeit nicht allein ehrenamtlich leisten. Nachdem der Antrag der Geschichtswerkstätten im Rahmen der Haushaltsberatungen nur von Seiten der Linken unterstützt worden war, bitten wir nun die übrigen Fraktionen noch einmal eindringlich, im Interesse der für den Landkreis wichtigen Ausstellung, ihre ablehnende Haltung zu überdenken.“ Die Kreistagssitzung beginnt am 16. März um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses in Göttingen.