Aktive Mittagspause: Rund 120 Göttinger fordern mehr Geld und bessere Altersvorsorge
Etwa 120 Menschen haben heute vor dem Göttinger Kreishaus an einer aktiven Mittagspause der Gewerkschaft ver.di teilgenommen. Zum Auftakt der Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst forderten sie eine sechsprozentige Gehaltserhöhung und eine verlässlichere Übernahme von Auszubildenden, deren Gehalt um 100 Euro erhöht werden soll. Besonders wichtig sei es aber Einschnitte bei der Altersversorgung zu verhindern, so der Organisator der Veranstaltung, Martin Köpps vom Landkreis Göttingen. Die frühere Gewerkschaft ötv erkämpfte, dass die VBL in den Jahren 1978 bis 1998 für Arbeitnehmer komplett beitragsfrei war. Seitdem wird eine stetige Steigerung der Arbeitnehmer-Beiträge seit ihrer Einführung 1999 fortgeschrieben. Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, kurz VBL, dient als zusätzliche Altersvorsorge für Angestellte im Öffentlichen Dienst und ist für viele die einzige Altersabsicherung neben der Rente. Die Tarifverhandlungen beginnen am 21. März und werden im April fortgesetzt.