Kreistag: Diskussionen um IGS in Hann. Münden in Schulausschuss verwiesen
Die Frage nach einer Integrierten Gesamtschule in Hann. Münden wird im Schulausschuss des Kreises weiterdiskutiert. Das hat der Göttinger Kreistag auf seiner gestrigen Sitzung beschlossen. In der Sitzung selbst stieß der Vorschlag zunächst auf wenig Gegenliebe. Das Einvernehmen mit anderen Schulen in der Region sei nicht gegeben und es fehle ein Elternwille, so die Kreistagsvorsitzende Edeltraud Wucherpfennig von der SPD. Auch die FDP-Kreistagsabgeordnete Hiltrud Sürmann sprach sich gegen die Einrichtung einer weiteren IGS aus. Kinder seien nun mal verschieden und würden verschiedene Wege gehen. Einzig die stellvertretende Landrätin Maria Gerl-Plein von den Grünen sah das Projekt als durchaus sinnvoll an, um die Abwanderung von Familien nach Hessen zu stoppen. Sie betonte jedoch die Notwendigkeit eines langfristigen Konzeptes statt übereilter Forderungen. Die Linken fordern schon seit Jahren eine IGS in Hann. Münden. Anders als in der Stadt Göttingen und selbst im Eichsfeld gebe es in Hann. Münden und seiner Umgebung kein Gesamtschulangebot, obwohl das Land die Einrichtung von Gesamtschulen im letzten Jahr deutlich vereinfacht hatte, so Eckhard Fascher, Vorsitzender der Linksfraktion im Kreistag.