Piratenpartei Göttingen kritisiert die Stadt Göttingen nach Baumfällungen am Kiessee
Die Piratenpartei Göttingen kritisiert die Stadt Göttingen nach Gebüsch- und Baumfällungen am Kiessee. Die Bäume würden keine Gefahr für Menschen darstellen, so die Piraten. Auch hätten die Fällungen nichts mit einem sensiblen Parkmanagement zu tun. Das Gebiet sei nicht nur bei Menschen beliebt, sondern auch bei Tieren, unter anderem Insekten und Vögel. „Für viele Menschen sind diese Kahlschläge am Kiessee jedes Mal ein Stich ins Herz“, sagt Francisco Welter-Schultes, Mitglied der Göttingen Piraten. „Wir haben es mit einer deutschlandweiten Entwicklung zu tun. Mit zunehmend leistungsfähigeren Maschinen wird heute in Mitteleuropa so viel an Gebüschen zerstört wie noch nie. Für die Vogelwelt ist das zunehmend ein Problem, für die Ökologie in der Stadt ein schwerer Schaden“, so Welter-Schultes weiter. Die Piraten fordern die Stadt Göttingen auf, Büsche wieder anzupflanzen, und analog zur Baumschutzsatzung auch den Schutz für Gebüsche in einer Satzung zu verankern, damit diese nur noch in begründeten Ausnahmefällen gefällt werden können. Außerdem möchten die Piraten die Stadt verpflichten, zu dokumentieren, wie viele und welche Arten von Motorsägen sie besitzt.
Die Piratenpartei dokumentierte die Bäumefällungen am Kiessee. (Bild: Piratenpartei Göttingen)
Auch Gebüschen wurden laut Piratenpartei in Mitleidenschaft gezogen. (Bild: Piratenpartei Göttingen)