Geschrieben von Mathilde Lemesle
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Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) kritisiert das Vorhaben der Stadt Göttingen, die Flächen für das innenstadtrelevante Sortiment der zwei zukünftigen Möbelmärkte an der A 7 von 800 auf 3.300 Quadratmeter zu erhöhen. „Grundsätzlich ist die Stadt Göttingen als Oberzentrum prädestiniert, auch neue großflächige Einrichtungshäuser anzusiedeln. Allerdings dürfen dabei nicht alle guten Regeln über den Haufen geworfen werden“, sagt Christian Bebek, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Hannover. Es sei unfair und nicht zulässig, wenn durch einen Ergänzungsbeschluss zum aktuellen Einzelhandelskonzept eine Ausnahme allein für einen Standort geschaffen werden soll. Bereits angesiedelte Unternehmen mussten sich den bestehenden Regeln ebenfalls unterwerfen und wurden dabei teils sehr restriktiv behandelt, so die IHK. Außerdem müsse die Dimensionierung des Gesamtprojektes noch einmal überdacht werden. Die IHK hat nach eigenen Angaben die Göttinger Ratsmitglieder angeschrieben und dabei ihre Bedenken zu dem Projekt geäußert.