Geschrieben von Frank Dullweber
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Die Göttinger CDU/FDP-Gruppe befürchtet durch die Sperrung der ICE-Strecke Hannover-Kassel einen massiven Nachteil für die Stadt Göttingen und macht sich auch langfristig Sorgen um den Erhalt der ICE-Anbindung. „Seit Jahren sieht sich die Stadt Göttingen immer wieder Versuchen der Bahn Göttingen ausgesetzt, den ICE Haltepunkt Göttingen zu überfahren. Dabei ist der Haltepunkt Göttingen stärker frequentiert als der weitaus größere Bahnhalt in Kassel“, so die Parteien. Sie bezeichnen den Haltepunkt als „geradezu lebenswichtig für Universität und Wirtschaft“. Im Hinblick auf die Sperrung während der Hannover Messe befürchtet die Gruppe vor allem einen Einbruch bei den Übernachtungszahlen. CDU und FDP fordern den Oberbürgermeister und die politischen Verantwortlichen daher auf, im Bezug auf den zeitlichen Rahmen der Reparaturen auf die Bahn einzuwirken. Außerdem erwarten die Parteien eine Zusicherung für den Erhalt des Haltepunktes Göttingen. Die Arbeiten an der ICE-Strecke Hannover-Kassel sollen vom 23. April bis zum 8. Mai andauern. Schon jetzt ist klar, dass einige Züge während dieser Zeit nicht in Göttingen halten werden. Die genauen Pläne will die Bahn am Freitag bekannt geben.