Jugenddemokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie tagte zum ersten Mal
Die Jugenddemokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen tagte gestern zum ersten Mal. 21 Jugendliche aus verschiedenen Gemeinden des Landkreises diskutierten in der musa über Wege zur Bekämpfung rechtsextremer Einstellungen. Die Teilnehmer berichteten von ausländerfeindlichen Parolen, Neonaziaufklebern an Laternen und Kundgebungen von rechten Gruppen. Anschließend wurden Ideen, Handlungsansätze und Projektvorschläge erarbeitet. Angeregt wurden Schulprojekte, die über Rechtsextremismus aufklären und Begegnungsprojekte, in denen sich geflüchtete und deutsche Jugendliche kennenlernen könnten. „Jugendliche nehmen aus ihrer Perspektive und in ihrem eigenen Umfeld oft ganz andere Problemstellungen wahr und entwickeln daraus kreative Handlungsansätze. Wir wollen auf die Erfahrungen und das Knowhow der Jugendlichen aufbauen und mehr junge Erwachsene dazu anregen, sich für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit einzusetzen“, sagte Kreisrat Marcel Riethig. Die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen ist ein Netzwerk aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, das sich gegen Extremismus einsetzt. Die Ergebnisse der Konferenz werden in die Aktionen der Partnerschaft für Demokratie einfließen.
21 Jugendliche aus verschiedenen Gemeinden des Landkreises diskutierten in der musa über Wege zur Bekämpfung rechtsextremer Einstellungen. (Bild: Landkreis Göttingen)
Die Jugenddemokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen tagte gestern zum ersten Mal. (Bild: Landkreis Göttingen)