Gewinner des Kuqua-Architekturwettbewerbs in der Düsteren Straße in Göttingen steht fest
Im Neuen Göttinger Rathaus wurden heute die drei Gewinner des Architekturwettbewerbs Kuqua-Galeriegebäude in der Düsteren Straße vorgestellt. Gestern hatten die Juroren des Preisgerichts über insgesamt 15 Entwürfe verschiedener Architekturbüros abgestimmt und den Vorschlag des Planungsteams „Atelier30 Architekten“ aus Kassel einstimmig zum Sieger gewählt. Der erste Preis ist mit 17.000 Euro dotiert. Rainer Bolli ist Architekt und Mitglied der Jury. Die Wahl des Siegers begründet er hauptsächlich mit der praktischen Raumaufteilung und der guten Eingliederung des Gebäudes in das Gesamtbild der Straße. "Durch das ruhige Material Beton, ohne Fenster, was ja eine Forderung wegen der Ausstellungsmöglichkeiten war, stellt sich das Gebäude zwar als sehr autarkes Gebäude dar und biedert sich nicht an die Fachwerkgebäude die drumherum sind an, auch nicht an die Gebäude der Gründerzeit. Aber fügt sich in die städtebauliche Grundstruktur ein." Die Entscheidung der Juroren ist jedoch nur eine Empfehlung an die Stadt Göttingen, die keine bindende Wirkung besitzt. Stadtbaurat Thomas Dienberg bezeichnete den Wettbewerb trotzdem als wesentlichen Baustein des Projekts. Die genauen Kosten des Bauvorhabens werden Gegenstand der bis zum Sommer laufenden Verhandlungen sein. Danach wird einer der drei Preisträger mit dem Projekt beauftragt werden, das planmäßig 2018 fertig gestellt werden soll.
1. Preis-KuQua (Bild: Stadt Göttingen)
2. Preis-KuQua (Bild: Stadt Göttingen)
3. Preis-KuQua (Bild: Stadt Göttingen)