Geschrieben von Jeanine Rudat
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Der Betriebsrat von Carl Zeiss hat gestern ein Alternativkonzept gegen den Stellenabbau am Standort Göttingen vorgestellt. Drei Monate hatte es gedauert, bis es auf den Weg gebracht werden konnte. Am 18. März wurde es zunächst der Unternehmensleitung vorgestellt. Mindestzielsetzung ist, einen Vertrag von zehn Jahren aufzusetzen. Dieser beinhaltet, mehr Arbeitsplätze als die bis jetzt angekündigten 250 von bisher 700 zu erhalten. Genauere Zahlen wurden noch nicht genannt, da diese noch Gegenstand der Verhandlungen sind. In den Standort Göttingen sollen zudem mehr Investitionen und mehr Produktionsvolumen fließen. Über die weitere Vorgehensweise sagt Manfred Zaffke, Verhandlungsführer der Arbeitnehmer: „Das Unternehmen hat sich mit uns sehr inhaltlich mit unserem Konzept auseinandergesetzt, was wir erst einmal sehr positiv bewertet haben. Wir haben jetzt am Freitag einen weiteren Verhandlungstermin. Da werden wir zu unseren Vorschlägen weitere Details vorstellen und dann müssen wir sehen wie wir in den nächsten Wochen mit Zeiss zu konkreten Verabredungen kommen“. Es ist bereits die zehnte Verhandlungsrunde mit dem Unternehmen. Ein genaues Datum bis wann man sich mit der Unternehmensführung auf eine Lösung einigen wolle, konnten die Vertreter der Arbeitnehmer nicht nennen.