Geschrieben von Michelle Trautmann
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Das Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz in Stadt und Landkreis Göttingen will das Augenmerk in Zukunft stärker auf die Prävention und Vorsorge-Strukturen, also auf die frühe Kindesentwicklung, legen. Das gab das Netzwerk heute bekannt. Dazu gehören zum Beispiel ein flächendeckender Babybesuchsdienst und auch ein Ausbau der Familienzentren. „Wir starten ja jetzt in mehreren Kommunen mit den Baby-Begrüßungs-Diensten. Es ist zum Beispiel so, dass alle Familien, die das wünschen, besucht werden, so sechs bis acht Wochen nach der Geburt. Dann kommt eine Besucherin und es gibt es einen Ordner und da sind viele Materialien zu Angeboten Früher Hilfen in den Kommunen enthalten - vom Babyschwimmen über alltagspraktische Hilfen bis hin zu Kita-Plätzen. Oft geht es ja auch erstmal darum, dass Famlien Kontakte zu anderen Familien wünschen“, erklärt die Netzwerkoordinatorin der Frühe Hilfen Bundesinitiative, Antje Steinborn. Die genauere Ausrichtung ist das Ergebnis einer Untersuchung in Zusammenarbeit mit der HAWK. In zwei Projektphasen wurden qualitative und quantitative Erhebungen durchgeführt. Die Ergebnisse der Studien liegen auch als Handzettel vor. Diese Zusammenfassungen sollen den Akteuren in Zukunft als Orientierung im Netzwerk dienen und als Informationsmöglichkeit zur Verfügung stehen. Anlass für die Projekte waren einige Todes- und Vernachlässigungsfälle in den letzten Jahren.