Geschrieben von Jonas Rietschel
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Der Fachschaftsrat der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen (FSR SoWi) hat die Nichtverlängerung des Vertrags von Prof. Samuel Salzborn erneut stark kritisiert. Den am Mittwoch veröffentlichten offenen Brief des FSR SoWi haben über 200 Personen aus Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt. Die bundesweite Unterstützung von Institutionen und Einzelpersonen zeige, dass die Entscheidung des Präsidiums nicht nur negative Auswirkungen für die Studierenden habe, sondern auch für den Ruf der Universität und den Wissenschaftsstandort Göttingen fatal sei, so die Pressesprecherin des FSR SoWi, Fabienne Schaffrath. Wieso das Präsidium die Forschungseinrichtung streicht, sei nicht ersichtlich, so Schaffrath weiter. Das Projekt hätte der Sozialwissenschaftlichen Fakultät sowohl eine hohe Summe an Drittmitteln eingebracht, als auch eine Leuchtturmfunktion für die Universität eingenommen. Dem NDR gegenüber äußerte sich auch der Zentralrat der Juden bestürzt. Die Entscheidung halte man gerade in Hinblick auf den aktuellen gesellschaftlichen Rechtsruck für falsch, so Zentralratspräsident Josef Schuster.