Geschrieben von Mathilde Lemesle
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Die Stadt Hann. Münden will sich gegen einen geplanten Windradpark im hessischen Reinhardswald wehren. Die Stadtverwaltung kritisiert dabei das Regierungspräsidium Kassel und den Landesbetrieb Hessen-Forst, die die Ausschreibung der Fläche jetzt in die Wege geleitet haben. Die Fläche liegt oberhalb des westlichen Weserhangs von Hann. Münden und erstreckt sich bis Reinhardshagen. Nach Angaben der Stadt Hann. Münden ist sie 550 Hektar groß, darauf könnten bis zu 50 Windräder stehen. Sämtliche Bedenken aus der Stadt Hann.Münden hinsichtlich wirtschaftlicher Einbußen im Tourismus, Attraktivitäts- und Werteverlust als Wohnstandort und Beeinträchtigungen des Naturraums werden weggewischt, so die Stadt. Auch eine Resolution des Stadtrates würde ignoriert. Die Fläche möge für die nordhessischen Anrainerkommunen am Reinhardswald das kleinste Übel darstellen, sei aber für Hann.Münden eine existentielle Bedrohung. Deshalb lädt die Stadt Hann. Münden zu einer Informationsveranstaltung am 29. Mai um 17 Uhr in den Rittersaal des Welfenschlosses ein. Dort sollen die weiteren Schritte besprochen werden.