Geschrieben von Frank Dullweber
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Die Beschäftigten der Herzberger Helios-Klinik wollen heute im Rahmen einer Mittagspausen-Aktion Druck auf die Tarifverhandlungen ausüben. Der Protest vor dem Haupteingang des Krankenhauses soll etwa zwei Stunden lang andauern. Die Mitarbeiter fordern sieben Prozent mehr Lohn. Insgesamt sind rund 4.500 Beschäftigte der durch Helios übernommenen ehemaligen niedersächsischen Rhön-Kliniken in Herzberg, Salzgitter, Uelzen, Nienburg, Hildesheim, Gifhorn und Wittingen betroffen. ver.di fordert neben der Gehaltserhöhung um sieben Prozent außerdem 175 Euro mehr für die Auszubildenden sowie deren unbefristete Übernahme. Des Weiteren wollen sie eine Ausgleichregelung für Gewerkschaftsmitglieder von 40 Euro pro Monat bzw. einem zusätzlichen Urlaubstag pro Jahr erreichen. In den bisherigen Verhandlungen hatte die Konzernleitung nur eine Steigerung über zwei Jahre angeboten, was einem Gehaltsplus von 2,1 % pro Jahr entsprechen würde. Dieses Angebot sei im Hinblick auf die "sprudelnden Gewinne" der Kliniken als "nicht annehmbar" bewertet worden, so ver.di-Gewerkschaftssekretärin Julia Niekamp. Die nächste Verhandlungsrunde soll morgen in Hamburg stattfinden.