Geschrieben von Mathilde Lemesle
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Der Landkreis Northeim will die Gebühren für Restmüll und Gewerbemüll im kommenden Jahr senken. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel schlägt vor, die Gebühren für Privathaushalte um 14 Prozent und die für Gewerbe um zehn Prozent zu senken. Grund dafür seien die guten Ergebnisse der Kreisabfallwirtschaft in den vergangenen Jahren. 2015 verzeichnete sie einen Überschuss in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Insbesondere die Erlöse im Bereich der Mülldeponie seien gestiegen, vor allem, weil immer mehr Menschen selbst anliefern. Damit konnte bei den Personalaufwendungen gespart werden. Auch die niedrigen Dieselpreise wirken sich auf das Jahresergebnis der Kreisabfallwirtschaft aus. Landrätin Klinkert-Kittel hofft, dass der Kreistag ihrer Empfehlung folgen wird. Schließlich seien es die Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrem Verhalten und ihrem Vertrauen gegenüber der Kreisabfallwirtschaft die Gebühren positiv beeinflussen. Zuerst wird sich der Abfallwirtschaftsausschuss damit in seiner Sitzung am 6. Juni 2016 beschäftigen. Dann werden die Kreistagsmitglieder darüber abstimmen. Die neuen Gebührensätze sollen am 1. Januar 2017 in Kraft treten.

Das sollen nach Wunsch des Landkreises die neuen Gebühren für das Jahr 2017 werden. (Bild: Landkreis Northeim)