Stadt Göttingen verlegt QR-Codes im Boden für Informationen über Baustelle am Groner Tor
Die Stadt Göttingen geht im Bereich der Baustellen-Informationen neue Wege. In der Groner Straße testet sie QR-Codes, die im Boden als Pflaster verankert sind. Stadtsprecher Detlef Johannson erklärt dazu: „Wir halten stets Ausschau nach neuen Methoden, um die Göttingerinnen und Göttinger mit Informationen rund ums Stadtgeschehen versorgen zu können. Jetzt wollen wir testen, wie die Informationen via QR-Stein ankommen und ob das Modell funktioniert.“ Wer den QR-Code scannt, kommt auf die städtische Internetseite, die Informationen und Bilder zu der Baustelle beinhaltet. Die QR-Steine sind jeweils am Ende der Baustelle verlegt. In der Nacht leuchten sie, da sie mit der Straßenbeleuchtung verbunden sind. Der Stein sei nach Angaben der Stadt unzerstörbar, hoch belastbar und wartungsfrei. Die LED-Beleuchtung sei energiesparend, die Stromkosten liegen bei 2,20 Euro im Jahr. 400 Euro kostet ein Stein. Sollte das Projekt von den Bürgern angenommen werden, könnten auch in Zukunft solchen Steine Auskünfte über historische Gebäude, Denkmäler, öffentliche Plätze oder Sehenswürdigkeiten geben, so Johannson abschließend.
Die Stadt Göttingen hat in der Groner Straße einen QR-Stein eingesetzt, um über die Baustelle zu informieren. (Bild: Mathilde Lemesle)