Göttinger SPD-Fraktion und CDU/FDP-Gruppe äußern sich zu Entwurf für KuQua-Gebäude
Anlässlich der Ausstellungseröffnung zu den Entwürfen für das neue Kunstquartier haben sich die Göttinger SPD-Ratsfraktion und die CDU/FDP-Gruppe dazu geäußert. Die CDU/FDP-Gruppe lehnt den Entwurf ab. „Zwischen das vergleichsweise winzige Grass Archiv aus dem Jahr 1300 und das marode alte Tuchmacherhaus aus dem 15. Jh. einen solchen Baukörper zu quetschen – das erfordert schon mehr als Mut“, meint Hans Otto Arnold, bau- und planungspolitischer Sprecher der CDU/FDP Gruppe. Das Gebäude werde über Jahrzehnte einen Fremdkörper im Quartier bilden, so Arnold weiter. Die CDU/FDP-Gruppe kritisiert auch die mangelnde Bürgerbeteiligung bei dem Projekt und fordert einen Bürgerentscheid über die Vorschläge am Tag der Kommunalwahlen. Die SPD-Fraktion dagegen begrüßt den Siegerentwurf. Mit den unterschiedlichen Materialen entstehe ein abwechslungsreiches Fassadenbild, so die SPD-Ratsfraktion. Das Gebäude sei ein Gewinn für die Stadt. SPD-Fraktionsvorsitzender Frank-Peter Arndt sagte zu der Kritik der CDU/FDP-Gruppe: „Das Verfahren war klar und objektiv.“ Die Kritik der CDU/FDP-Gruppe käme laut SPD daher, dass kein Vertreter der Gruppe an dem Verfahren teilgenommen hätte.