Geschrieben von Jeanine Rudat
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666 Mal starteten die Göttinger Besatzungen der DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2016. „Wenn es schnell gehen muss, bringt unser Hubschrauber den Notarzt oft am schnellsten zum Patienten“, sagt Mathias Mader, Pilot an Bord von „Christoph 44“. „Rote Ampeln und Staus halten uns nicht auf. Wir werden häufig zu lebensbedrohlichen Notfällen alarmiert, zum Beispiel zu Patienten mit akutem Schlaganfall. Doch auch Menschen, die sich in der Freizeit schwer verletzt haben, versorgen wir. Jetzt im Sommer ereignen sich beispielsweise immer wieder schlimme Unfälle beim Motorradfahren, Baden oder Grillen.“ Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. „Christoph 44“ wird unter anderem in den Landkreisen Göttingen, Northeim, Osterode und dem Eichsfeld angefordert. Die DRF Luftrettung setzt an 31 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Finanziert wird die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation von Förderern und Spendern.

EC 135 fliegt zu einem Einsatz (Bild: DRF Luftrettung)