Geschrieben von Jeanine Rudat
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Göttingens Landrat Bernhard Reuter hat in Hattorf mit dem SPD-Ortsverein über eine neue Gewerbeanbindung für die Gemeinde am Harz gesprochen. Hattorf brauche eine neue Anbindung des Industriegebiets an die B 27, denn das Gewerbegebiet hinter einer Wohnsiedlung habe sich im Laufe der Jahre nach und nach vergrößert, so dass die vermehrten Zulieferer, die bisher mitten durch den Ort müssten, eine hohe Belastung für die Anlieger seien, so der SPD-Ortsverein. Der Ausbau eines vorhandenen Wirtschaftsweges werde voraussichtlich 2,5 Millionen Euro kosten. Anträge von Zuschüssen in Höhe von 1,8 Millionen Euro seien bereits gestellt. Sinnvoll und folgerichtig sei die Planung der neuen Straße, so Reuter, die geradeaus durch die Feldmark am Segelflugplatz vorbei auf die Kreisstraße 6 und gleich danach auf die B 27 am ehemaligen Auekrug einmünden soll. Den Termin nutzte Reuter auch, um auf die Vorteile der Kreisfusion hinzuweisen. Da der neue größere Landkreis eine höhere Wirtschaftskraft habe, könne die Kreisumlage für die Gemeinden gesenkt werden. Allein Hattorf werde dadurch jedes Jahr rund 300.000 Euro weniger zahlen müssen.