Göttinger Forschungsdatenzentrum für Geisteswissenschaften nimmt heute seine Arbeit auf
Das „Humanities Data Centre - Forschungsdatenzentrum für die Geisteswissenschaften“ nimmt heute in Göttingen offiziell seinen Betrieb auf. Es wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert und von der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen, kurz GWDG, und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, kurz SUB, getragen. Das Angebot des HDC richtet sich an geisteswissenschaftliche Forschungsprojekte in Niedersachsen und gewährleistet die nachhaltige Sicherung und Präsentation von digitalen Forschungsdaten über einen Zeitraum, der weit über die Lebenszyklen von aktuellen Technikgenerationen und den davon betroffenen digitalen Forschungsdaten hinausgeht. Dafür bietet das HDC ein breites Spektrum von Beratungs- und Schulungsangeboten zum Thema Datenmanagement, umfangreiche Expertise und technische Lösungen zur Speicherung von Daten und Anwendungen. Damit unterstützt das HDC Wissenschaftler dabei, die Anforderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu erfüllen, Forschungsdaten mindestens für zehn Jahre vorzuhalten.