Göttinger Epiz stellt Parteien Fragen zu 17 Zielen nachhaltiger Entwicklung
Das Entwicklungspolitische Informationszentrum Göttingen, kurz Epiz, hat anlässlich der Kommunalwahlen am 11. September den Parteien Fragen zur klimapolitischen Verantwortung, zur Stärkung des Fairen Handels, zur Förderung von Bildung und zur Flüchtlingspolitik in Göttingen gestellt. Dafür hat das Epiz vier Wahlprüfsteine zu den 17 Zielen nachhaltiger Entwicklung vorgelegt. Diese sind am 1. Januar in Kraft getreten und lösen die Millenniums-Entwicklungsziele ab. Betrafen die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen bislang vor allem die Entwicklungsländer, rückten mit den neuen Zielen einer nachhaltigen Entwicklung erstmals auch die Industrieländer in den Fokus. Ihr Einfluss auf die Klima- und Umweltentwicklung wie auch ihr Produktions- und Konsumstil seien wichtige Faktoren, die eine globale Nachhaltigkeitsagenda ermöglichen oder scheitern lassen, so das Epiz. Die 17 Oberziele sollen durch 169 Unterziele umgesetzt werden, wie z.B. die Armut bis 2030 zu beenden. Die Antworten der Göttinger Parteien auf die Fragen des Epiz werden auf seiner Internetseite veröffentlicht.