Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in der Großen Breite ziehen vorerst nicht wieder ein
Nachdem in der städtischen Flüchtlingsunterkunft in der Großen Breite der Kakerlakenbefall erfolgreich bekämpft wurde, ziehen die ehemaligen Bewohner zunächst nicht wieder ein. Das teilte die Stadt mit. Alle Bewohner, die in der Unterkunft in der Großen Breite gelebt hatten, hätten nach Gesprächen auf die Wahrnehmung des von der Stadt garantierten Rückkehrrechts verzichtet. Die Aufgaben des Sozialdienstes zur Betreuung geflüchteter Frauen, die jetzt im „Weißen Haus“ am Hagenweg lebten, würden von der Beschäftigungsförderung Göttingen übernommen. Anlaufstelle für die Frauen werde nun das Weststadtzentrum. Über die weiteren Planungen für die Unterkunft in der Großen Breite und die Organisation des Sozialdienstes in der Weststadt habe Stadtrat Siegfried Lieske die Vertreter der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe bereits vorgestern informiert. Insgesamt betreut die Stadt Göttingen derzeit 1.371 Geflüchtete in ihren Unterkünften, weitere 81 sind unbegleitete minderjährige Geflüchtete.