Göttinger Akademie der Wissenschaften setzt sich mit ihrer Vergangenheit auseinander
Die Göttinger Akademie der Wissenschaften will sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Das Projekt „Zwischen elitärer Selbstbeschreibung und politischer Positionierung“ soll die Zeit zwischen dem ersten Weltkrieg und den 60er Jahren untersuchen. Dabei soll der Schwerpunkt auf der Akademie während der NS-Zeit liegen. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert das Vorhaben mit 250.000 Euro. Dazu sagte Andreas Gardt, Präsident der Göttinger Akademie: „Ich freue mich sehr über die Förderung. Es war uns ein wichtiges Anliegen, dass dieses Projekt durchgeführt wird, und wir werden das Vorhaben nach Kräften unterstützen.“ Das Projekt ist auf drei Jahren angelegt.