Geschrieben von Mathilde Lemesle
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Bei der Analyse des Erbguts des philippinischen Affen Koboldmaki hat ein deutsch-amerikanisches Forscherteam mit Göttinger Beteiligung neue Erkenntnisse über die Evolution von Primaten gewonnen. Göttinger Forscher entdeckten bisher unbekannte springende Gene, die eine wichtige Rolle bei der Evolution von Genen spielen. Sie analysierten auch ihre Verteilungsmechanismen. Dabei sei erstmals der Nachweis erbracht worden, dass das komplette Erbgut eines Zellbestandteils in ein Kernerbgut aufgenommen ist, berichtet das Deutsche Primatenzentrum Göttingen, das an der Studie beteiligt war. Mit den Forschungsergebnissen können die Wissenschaftler nun auch Rückschlüsse auf die menschliche Evolution ziehen, da Mensch und Affe genetisch ähnlich sind.

Ein Koboldmaki mit seiner Beute. (Bild: David Haring/Duke Lemur Center)