Geschrieben von Mathilde Lemesle
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Zum zehnten Jahrestag des Todes der russischen Journalistin Anna Politkowskaja erinnert die Göttinger Menschenrechtsorganisation „Gesellschaft für bedrohte Völker“ an die aktuelle Situation in Tschetschenien. Bis heute werden dort die Menschenrechte schwer verletzt, eine kritische Berichterstattung werde außerdem unterdrückt, so die Gesellschaft. Seit dem Tod von Politkowskaja am 7. Oktober 2006 sei es immer schwerer geworden, aus der Republik im Nordkaukasus zu berichten. Die russische Journalistin fehle, da sie eine kritische Fürsprecherin der tschetschenischen Zivilisten war, die auch international gehört wurde, so die Göttinger Menschenrechtsorganisation.