DFG-Netzwerk "Kinderswohl und Kinderschutz" tagte drei Tage in Göttingen
Das Netzwerk „Kindeswohl und Kinderschutz – Normative Grundlagen des Kindeswohls“ hat drei Tage lang in Göttingen getagt. 30 Forscher tauschten sich in dem interdisziplinären Zusammenschluss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unter dem Motto „Fürsorge – Zwang – Gewalt“ aus. Dabei ging es um das Konzept des Kindeswohls und die Vorstellungen zum Wohlergehen von Kindern. Thema war unter anderem die medizinische Altersschätzung, die bei unbegleiteten jungen Flüchtlingen durchgeführt wird. Das Netzwerk bezeichnete diese im Hinblick auf das Kindeswohl und das Selbstbestimmungsrecht als „äußerst problematisch“. Außerdem beschäftigte sich das Netzwerk mit dem Umgang mit Zwang in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Umsetzung von Kinderrechten in der Praxis.