Geschrieben von Mathilde Lemesle
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Der Göttinger Bioklimatologe Alexander Knohl von der Universität Göttingen erhält für seine Forschung eine finanzielle Unterstützung in Höhe von zwei Millionen Euro. Das Geld stammt vom Europäischen Forschungsrat (ERC). Im Rahmen eines Forschungsprojektes will der Professor an der Fakultät für Forstwissenschaft und Waldökologie eine neue Methode entwickeln, um den CO2-Austausch von Landökosystemen zu quantifizieren. Damit wird untersucht, wie die Natur den CO2-Austausch regelt, denn sie nimmt 50 Prozent der von den Menschen verursachen CO2-Emmissionen auf. Für dieses Projekt will der Göttinger Forscher eine neue Messmethode entwickeln, um auf Klimatürmen nicht nur CO2 zu messen, sondern auch Sauerstoff. „Die Idee klingt einfach. Jedoch liegt die Herausforderung darin, dass Sauerstoff erheblich schwieriger zu messen ist“, so Knohl. Die finanzielle Unterstützung ist auf fünf Jahre angelegt.