DFG fördert Uni-Projekt zum nachhaltigen Naturschutz mit 350.000 Euro
Die Universität Göttingen bekommt 350.000 Euro für ein Projekt zum nachhaltigen Naturschutz. Die Förderung stammt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und ist auf drei Jahre angelegt. Das Projekt soll die Effektivität von Lösungen für Konflikte untersuchen, die sich in Schutzgebieten zwischen Menschen und Wildtieren abspielen. Igor Khorozyan von der Abteilung Naturschutzbiologie der Universität Göttingen sagt dazu: „Direkte Anrainer von Schutzgebieten haben oft eine negative, manchmal sogar feindliche Einstellung aufgrund eingeschränkter Nutzungsmöglichkeiten bei gleichzeitigem Fehlen von Alternativen. Daher findet oft illegale Beweidung und Holzgewinnung sowie Wilderei statt.“ Die Untersuchungen werden im Gebiet der kaspischen Wälder im Iran vorgenommen. Unter anderem wird der Einsatz von Schutzhalsbändern für Nutzvieh gegen Attacken von Leoparden analysiert.