Geschrieben von Jeanine Rudat
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Eine Vielfalt an Baumarten steigert Walderträge. Das hat ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Göttingen herausgefunden. Für ihre Studie haben die Wissenschaftler mehr als 770.000 Probeflächen aus 44 Ländern ausgewertet. Ihr Fazit: Ein Artenrückgang führt zu massiven Einschnitten bei der Produktivität der Wälder. Umgekehrt würden sich durch die Anreicherung von Arten in Monokulturen Möglichkeiten bieten, Holzzuwächse zu steigern, um den weltweit zunehmenden Bedarf zu decken. Die Studie erfasst fast 9.000 Baumarten, die von Mangroven über Arten in tropischen Feuchtwäldern, Mitteleuropa, Tundren und Trockensavannen bis hin zu Arten mediterraner Wälder reichen.

Mischwald in Husum (Bild: Uni Göttingen)

Dr. Peter Schall (Bild: Uni Göttingen)

Prof. Dr. Christian Ammer (Bild: Uni Göttingen)