Geschrieben von Jeanine Rudat
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Die Göttinger Junge Union kritisiert den Verkauf des ehemaligen DGB-Hauses an die bisherigen Hausbesetzer. Fraglich sei, ob zusätzliche Angebote zur Flüchtlingsunterbringung wie das Projekt „Our House OM10“ überhaupt erforderlich seien, so die JU. Die städtischen Unterbringungskapazitäten für Flüchtlinge würden in vierstelliger Höhe ungenutzt bleiben. „Man kann mitnichten davon sprechen, dass in der OM10 ein Problem gelöst wird“, so designierter CDU-Ratsherr und JU-Vorsitzender Dominic Steneberg wörtlich. Außerdem befürchtet die JU, dass sich die angekündigte Eigentumsübertragung der Immobilie langfristig negativ auf das demokratische Gefüge in Göttingen auswirken wird. Im Hintergrund ginge es um den Ausbau einer rechtsfreien und radikalen Infrastruktur, so JU-Vorstandsmitglied Till Warning. Seine Partei fordert von den Vertragspartnern den politischen Kaufpreis zu veröffentlichen.

Dominic Steneberg (Bild: Sebastian Kassner)

Till Warning (Bild: Sebastian Kassner)