Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Sozialgerichtsbarkeit in Göttingen ist in der kommenden Woche erneut Thema im niedersächsischen Landtag. Die Göttinger Landtagsabgeordneten Gabriele Andretta und Ronald Schminke haben eine entsprechende Anfrage eingereicht. Hintergrund ist, dass die Universitätsstadt nicht über ein eigenes Sozialgericht verfügt und daher Verfahren dieser Art vor dem Sozialgericht in Hildesheim behandelt werden. Rund die Hälfte der dortigen Verfahren hätte ihren Ursprung aber in den Landkreisen Göttingen, Northeim und Osterode. Da es für viele Kläger beispielsweise aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen schwierig ist, nach Hildesheim zu reisen, hatte der Landtag Anfang des Jahres feste Gerichtstage in Göttingen eingeführt. Mit ihrer Anfrage wollen Andretta und Schminke in Erfahrung bringen, wie viele Sitzungen in Göttingen stattgefunden haben und inwiefern sich die Situation der Kläger dadurch verbessert hat.