Geschrieben von Robin de Greef
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Der Göttinger Kreistag hat gestern mehrheitlich eine Resolution gegen eine Abwasserpipeline und ein Salzwasserspeicherbecken an der Oberweser verabschiedet. Die Resolution der SPD-Kreistagsfraktion bezieht sich auf Pläne des Kasseler Bergbau- und Rohstoffkonzerns Kali+Salz. Der SPD-Kreistagsabgeordnete Joachim Atzert warnte vor einer Versalzung des Grundwassers und verwies auf breite Proteste aus Politik und Bevölkerung. Stattdessen sprach er sich für den Einsatz moderner Vermeidungstechnik aus. Grüne und Linke schlossen sich dieser Auffassung an. CDU-Kreistagsabgeordneter Werner Wille dagegen hielt die Resolution für wenig zielführend und verwies auf geplante Umweltschutzmaßnahmen des Konzerns Kali+Salz. Teile der CDU/FDP-Gruppe enthielten sich bei der Abstimmung. Der Großkonzern Kali+Salz will seit Februar 2013 die Einleitung von salzhaltigen Abwässern in die Oberweser mittels einer Pipeline einrichten. Dazu wäre auch der Bau eines Salzwasserspeicherbeckens nötig.