Geschrieben von Jennifer Bullert
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Der Deutsche Gewerkschaftsbund Region Südniedersachsen-Harz fordert eine Untersuchung des Polizeieinsatzes vom vergangenen Samstag in Duderstadt. Dort waren mindestens drei Angehörige des Bündnisses gegen Rechts von Polizisten verletzt worden, als sie gegen einen Aufmarsch des „Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen“ demonstrieren wollten. Nach Angaben des DGB sei der Protest der Bündnisteilnehmer friedlich verlaufen und habe keinen Einsatz von Gewalt seitens der Polizei gerechtfertigt. Insgesamt hatten 250 Menschen aus Duderstadt, Göttingen, Osterode, Lindau, Dransfeld und Adelebsen an der Gegendemonstration teilgenommen. Ziel war es, dem rechtsorientierten Freundeskreis keine Plattform zu ermöglichen, da am selben Tag Veranstaltungen im Rahmen des Fachwerk-Fünfeck-Projekts in Duderstadt stattgefunden haben. Auch die Linke im Göttinger Kreistag und die Grüne Jugend Göttingen hatten den Einsatz kritisiert.