Geschrieben von Jeanine Rudat
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Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Süd-Ost-Niedersachsen fordert mehr Lohn für Beschäftigte von Systemgastronomien. In der laufenden Tarifrunde sperre sich der Bundesverband der Systemgastronomie, zu dem auch Marken wie Burger King oder Nordsee gehören, gegen ein Lohn-Plus, so die NGG. Sollten die Arbeitgeber nicht spürbar nachlegen, werde es einen „heißen Advent“ geben, so die Gewerkschaft. Geplant seien betriebliche Aktionen und Demonstrationen in verschiedenen Städten. Von einem neuen Tarifvertrag würden neben den Mitarbeitern der beiden großen Fastfood-Ketten McDonald’s und Burger King auch Beschäftigte bei Starbucks, KFC, Vapiano und Tank & Rast profitieren. Für sie hatten die Arbeitgeber zuletzt einen Stundenlohn von 8,84 Euro in der ersten und 8,89 Euro in der zweiten Lohngruppe geboten, so Manfred Tessmann, Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen. Das sei ein Schlag ins Gesicht aller heimischen Beschäftigten, denn schon per Gesetz würden sie letztlich dasselbe verdienen. Die NGG fordert ein Lohn-Plus von mindestens sechs Prozent. Außerdem sollen die Ausbildungsvergütungen auf 800 Euro im ersten, 900 Euro im zweiten und 1.000 Euro im dritten Lehrjahr steigen.

3,89 Euro kostet dieser Hamburger einer internationalen Fast-Food-Kette. Exakt 27 Minuten muss ein Beschäftigter in der Systemgastronomie derzeit arbeiten, um sich diesen Burger zu verdienen. Die Gewerkschaft NGG fordert jetzt mehr Lohn für Beschäftigte bei McDonald’s, Burger King & Co. (Bild: NGG)