Göttinger Science-Fiction-Film „Whitecollar Upgrade“: Dreharbeiten starten am 20. Februar
Die Dreharbeiten für den Science-Fiction-Kurzfilm „Whitecollar Upgrade“ beginnen am 20. Februar. Wie der Blick in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, wird insgesamt an sechs Tagen und sieben Orten in Göttingen gedreht. Hauptdarsteller sind Wolfgang Zarnack, Claudia Pöckl und Angelika Fornell, alles Schauspieler aus Göttingen oder die gerade hier arbeiten. Inhaltlich geht es um Göttingen im Jahr 2025: Die Gesellschaft ist in zwei Klassen von Arbeitenden und Herrschenden gespalten. Es gibt moralische und soziale Konflikte, während Neuroimplantate zur Verbesserung menschlicher Fähigkeiten bei den Wohlhabenden in Mode sind. Die Idee zu dem Kurzfilm ist während eines Seminars entstanden, erklärt Regisseur Oliver Clark: „Also Idee und Skript sind von dem gleichen: Der Mann heißt Rashid Ben Dhiab, ist Student hier an der Uni Göttingen bei der Germanistik und hat im Rahmen der Germanistik einen creative writing Kurs belegt, hat da das Drehbuch im ersten Entwurf geschrieben und ist damit zum Filmnetzwerk Göttingen gekommen. Wir vom Filmnetzwerk Göttingen haben dann gesagt, das ist ein super Buch und das sollte unterstützt und gecoacht werden und dann haben wir uns eingeklinkt und gesagt, wir machen das.“ Finanziert wurde der Film der Firma HarderFilm durch Fördermittel, weitere Zuschüsse und Crowdfunding. Der Kurzfilm soll auf Filmfestivals gezeigt werden, um im Anschluss einen Langfilm produzieren zu können, der wieder im Göttingen der Zukunft spielen soll.